Monatsarchiv: Februar 2010

“Lichtgeschwindigkeit”

Hier geht es nicht darum, wie sehr mich die unendlichen Weiten des Universums und Einstein’s Relativitätstheorie (bei der die Lichtgeschwindigkeit eine zentrale Rolle einnimmt) faszinieren…

Nein, es geht um die viel zu unbekannte, tägliche(!) Nachrichtenrevue von Dietmar Moews aus Sicht der Piraten, namens “Lichtgeschwindigkeit”.

Hiermit möchte ich dem Mann ein großes Lob aussprechen!
Als ich erstmals darauf gestoßen bin, war er gerade mal bei Folge 3, aber inzwischen hat er bereits über 200 Folgen produziert! Fleißig, fleißig Dietmar… Weiter so! :)

Ich finde “Lichtgeschwindigkeit” irgendwie nett gemacht. Dietmar’s leicht verrückter und oft etwas planlos erscheinender, Nachrichtenüberblick kommt so schön persönlich rüber… Ihr könntet seine Arbeit honorieren, indem ihr seinen YouTube-Kanal abonniert und/oder euch zahlreich und regelmäßig die dort täglich hochgeladenen Videos anschaut (sind aber nicht immer nur Nachrichtenkommentare und nicht immer unbedingt sehenswert).

Die letzte Folge:

“Lichtgeschwindigkeit” Nr. 227 vom 25.2.

Mich stört’s übrigens auch nicht, dass das Bild um 90° gedreht ist. ;)

“Quarks & Co” über die Piraten

Da “Quarks & Co” eine meiner Lieblings-Wissenschaftssendungen ist und ich sie schon seit ihrer ersten Ausstrahlung verfolge, freut es mich umso mehr, dass man sich auch dort mit der Piratenpartei befasst hat.

Die Piraten sind offensichtlich um einiges schneller und umfassender in der Realpolitik angekommen, als damals die Grünen. Woran das unter anderem liegen könnte, wird in dem Beitrag ziemlich treffend beschrieben:


(Ganze Sendung ansehen: “Die Macht des Internets” vom 20.10.2009)

Wer die Anhörung zur Petition gegen Netzsperren mit Franziska Heine verpasst hat, kann sie sich hier ansehen.

“Wahlkampf im Netz”

Ranga Yogeshwar nimmt Obamas Online-Wahlkampf als Beispiel für eine gelungene Webkampagne, bei der über soziale Netzwerke Anhänger mobilisiert werden, so dass dadurch sowohl Politiker, als auch die politische Meinungsbildung, bis hin zur Wahlentscheidung, beeinflusst werden können. Man zieht die Bilanz, dass das Web 2.0 die perfekten Voraussetzungen für eine Mitmach-Politik bietet, bei der viele Nutzer ihre Inhalte mit einbringen können.

“Auch hierzulande wird sich rege beteiligt”

September 2009: Deutschland hat gewählt.

Die SPD auf historischem Tief..

Unter “Andere Parteien” verbirgt sich ein kleiner Wahlsieger:
Die Piratenpartei ergattert aus dem Stand knapp 2% der Stimmen!

- Sie sind jung, computerbegeistert & für das freie Internet –

Kaum angetreten schlagen die Piraten alle anderen Parteien um Längen – im Internet…

Die Netzkampagnen der Internetausdrucker-Parteien: Ein Flopp

Im Vergleich zu den Piraten, sehen die etablierten Parteien im Internet echt alt aus. Und das, obwohl sie viel Geld in ihre Internetauftritte investiert haben, um uns auf Hochglanz polierte Seiten zu präsentieren, die einem suggerieren sollen, man könne dort wirklich aktiv mitwirken.

“Klassische Top-Down Kommunikation” der Bundestagsparteien

All die Communities, Blogs, Mitmachportale, Aktionsplattformen, Foren und Twitteraccounts von CDU, CSU, SPD, FDP, Linken & Grünen, können jedoch nicht über die Tatsache hinweg täuschen, dass man bei den etablierten Parteien nicht den Kern der Kampagne mitgestalten kann – das Wahlprogramm.

“Anders bei der Piratenpartei…”

“Mitmachen über’s Netz bedeutet hier auch mitbestimmen über den Weg der Partei.” ..und genau das ist der Punkt! Ich glaube, das war wohl einer der Hauptgründe, weshalb ich mich entschlossen habe Pirat zu werden.

Die Piraten-Themen wurden lange sträflich vernachlässigt

Die Themen, für die die Piratenpartei steht, wurden viel zu lange nicht Ernst genommen. Es ist an der Zeit, dass sich das ändert! Ich habe das Gefühl, die Piraten haben einen Prozess ins Rollen gebracht, der sich so schnell nicht mehr stoppen lassen wird. Ihr Einfluss wird immer größer und ihr Wort wird immer häufiger gehört, wie zum Beispiel der allseits beliebte hessische Ministerpräsident Robert Kotz – pardon: Koch – oder unsere (nicht mehr ganz so) neue Familienministerin Kristina Schröder (geb. Köhler) gezeigt haben. [ZDNet fasst beides zusammen]

“Nie zuvor wurden wir Bürger so sehr durchleutet, wie heute”

In einer weiteren Sendung widmet sich Quarks & Co dem Thema Vorratsdatenspeicherung:


(Ganze Sendung ansehen: “Die Waffen der Terror-Fahnder” vom 12.02.2008)

Auf Wiedersehen, Herr Westerwelle!

Christian Springer (aka Fonsi) hat die richtigen Worte für unseren überheblichen, arroganten, polemischen und unwürdigen Vize-Bundeskanzler Guido Westerwelle gefunden…

Sie benutzen die Ärmsten der Ärmsten für ihre Propaganda!

HartzIV ist ihnen egal, sie müssen nur mit der FDP aus diesem Umfrageloch raus.
Wer ist denn der nächste gegen den sie die Menschen aufhetzen?

Herr Westerwelle, vielleicht hören sie’s, vielleicht auch nicht…
Aber sie sind Vizebundeskanzler!
Ich möchte, dass das jemand ist, der verantwortungsbewusst, vielleicht menschlich ist..
Sie sind beides nicht!

Gehen sie!
Wir alle kommen ohne sie gut zurecht.

Herr Westerwelle, auf Wiedersehen!”

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Stefan “Aaron” Koenig – Das Spiel ist aus!

Nochmal eine kurze Wortmeldung.

Inzwischen sollte jedem Piraten klar geworden sein, wie untragbar dieser Mensch für die Piratenpartei ist. Das hat auch nichts mehr mit freier Meinungsäußerung zu tun, was dieser Stefan, der sich “Aaron” nannte, da verzapft, sondern das ist gezieltes, extrem dreistes und parteischädigendes Verhalten, auf das es nur eine konsequente Antwort geben kann:

Sofortige Amtsenthebung und eventuell sogar Parteiausschluss!

Denn, dass dieser sture Bock nicht von alleine seinen Hut nimmt, sondern lieber “müde lächelt”, hat er uns bereits gezeigt. Wir dürfen uns nicht länger von diesem Falschspieler auf der Nase herum tanzen lassen lassen, das gefährdet die Zukunft der gesamten Piratenpartei!

Mich freut es, dass sich jetzt auch viele Piraten zu Wort melden, die (so wie ich) vorher nur kopfschüttelnd geschwiegen haben, in der Hoffnung, dass sich die Angelegenheit von selbst klärt.

Ein Stefan, der sich Aaron nannte…

Aaron muss sofort abgesetzt werden!
(Sonst werde ich zum Putschisten!)

Eigentlich wollte ich mich bei “Personaldebatten” zurückhalten – habe ich auch, zumindest ziemlich lange. Doch es schwelt nun schon so zu lange in Sachen Aaron und der Typ regt mich inzwischen so sehr auf, dass auch ich jetzt Feuer gefangen habe!

Da ich jetzt keine Lust habe, nochmal alle Vorredner aus unzähligen Beiträgen zu zitieren oder Punkt für Punkt durch zu gehen, weshalb Herr König mich inzwischen so sehr nervt, dass ich mich gezwungen fühle “gegen ihn an zu bloggen”, lasse ich ein (angesichts der Sachlage zugegebenermaßen viel zu witziges) Video für mich sprechen..

..zitiere aus einem unglaublich politicoolen Blog..

“Da die Kommentare leider zum Teil so niveaulos waren, dass sie ein schlechtes Licht auf die Piratenpartei werfen, habe ich die Kommentarfunktion abgeschaltet.”

..und verweise auf die erstaunliche Tatsache, dass ein kleiner, schmächtiger Stefan sich lieber heroisch und königlich mit dem Namen “Aaron” schmückt:

Ägyptisch: “großer Kämpfer” / “Held”
Hebräisch: “der Erleuchtete” / “Bergmensch”

Was ihr daraus jetzt macht bleibt euch überlassen. ;)

UPDATE:
Übrigens bedeutet mein (echter) Name “Hüter des Schatzes”!

Blogverschönerung…

Ich habe dieses kleine Stück Web mal ein wenig umgestaltet…

Hoffe es gefällt euch. :)

“Der Zensur unter’s Deckmäntelchen gucken”

Die staatliche Zensur hat sich neu eingekleidet. Das schmuddelige Kinderporno-Bekämpfungs-Deckmäntelchen taugt nicht mehr zur Tarnung. Nun trägt man “Jugendschutz”! Der neue Tarnanzug steht ihr fast genauso gut, wie das Zugangserschwerungsgesetz..

Nachdem potentiell pädokriminelle Netzquerulanten der Zensur gnadenlos und mit unschlagbaren Argumenten die Tarnung vom Leib gerissen hatten und auch das Stoppschild als modisches Website-Accessoire eher ein Flopp war, musste schnell eine neue weiße Weste her und so versucht man nun das angeschlagene Image der Zensur mit einer neuen Kollektion aufzupolieren, um ihr “im Namen des Kinderschutzes” endlich zu Ruhm und Anerkennung zu verhelfen. Diese neue Kollektion der Grausamkeiten hat es in sich und hört auf den Namen Jugendmedienschutzstaatsvertrag, mit dem Rufnamen JMStV.

Was es damit genau auf sich hat und warum der neue Entwurf vom Tisch muss, ist leider noch nicht jedem bewusst.
Deshalb müssen wir informieren!

Man könnte jetzt natürlich ellenlange Texte schreiben, in denen man die geplante Novellierung des JMStV Punkt für Punkt auseinander nimmt, doch das liest am Ende doch wieder nur der kleine Kreis von Leuten, die sich eh schon länger damit befassen und deren Meinung dazu sowieso schon lange feststeht.

Wir müssen das ganze wohl etwas bunter gestalten, damit das Thema eine angemessene Aufmerksamkeit bekommt! Unser Ziel sollte erneut die Initiierung einer breiten öffentlichen Diskussion sein, die dazu führen sollte, dass man von den geplanten Änderungen des Jugendmedienschutzstaatsvertrages wieder abkommt. Mal wieder wird ein emotional besetztes Thema missbraucht, um Interessen durchzusetzen, die mit Jugendschutz nichts mehr zu tun haben!

Wir dürfen nicht zulassen, dass sich in Deutschland eine staatliche Zensurinfrastruktur etabliert! Deshalb müssen wir jetzt entschieden dagegen steuern und nicht erst nachdem alles schon beschlossene Sache ist. Denn dass von unseren Politikern nicht viel zu erwarten ist, dürfte ja nichts neues sein!

“Werdet aktiv! Seid kreativ!”

..denn..

Eine Zensur findet nicht statt.
(Artikel 5, Absatz 1, Grundgesetz)

..und..

Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht.
(Artikel 6, Absatz 2, Grundgesetz)

..soll heißen: Primär sind die Eltern dafür verantwortlich, was ihre Kinder zu sehen bekommen, nicht der Staat und noch weniger die Ersteller der Inhalte! Die geplanten Änderungen des JMStV kehren das genau um. Auf einmal sollen wir alle in die Rolle von besorgten Eltern schlüpfen, um die Zöglinge unserer Gesellschaft vor schädlichen Einflüssen zu schützen und darüber hinaus soll auch noch der Staat den Eltern die Aufgabe abnehmen darüber zu wachen, was die Kleinen sich reinziehen dürfen und was nicht.


Ich sage NEIN, nicht mit mir!

Was sagt ihr?

Ein paar schöne Beispiele für kreativen Protest hat unter anderem Marax79 bereits geliefert. Davon brauchen wir mehr!

Kindernet

Kindernet - Nur das beste für die Kleinen!

Internetöffnungszeiten

Harharr - INTERNETÖFFNUNGSZEITEN - Das könnte glatt von mir sein!

Zensursula & Koehlera

Zensursula & Koehlera

Nein zum Kindernet

Nein zum Kindernet!

Nein zu Zensurmaßnahmen

Nein zu Zensurmaßnahmen!

Geheimtreffen JMStV

Unstimmigkeiten bei Geheimtreffen zum JMStV im Kanzleramt

Betreten der Website verboten

Betreten der Website verboten! - Provider haften für Kinder.

Eine weitere Art kreativ zu protestieren sind Wortspiele à la “Jugendmedienschutz-Stasivertrag”

Lasst uns jetzt mal ordentlich Raddau machen!
Es wird höchste Zeit…

Demokratie der Wissenden?

Wir müssen die Leute weiter informieren! Gut informierte Bürger sind die Basis der Demokratie, doch Unwissenheit und Fehlinformation begünstigen Orwell’sche Tendenzen.




Eine kleine Konversation hat mir mal wieder gezeigt, dass man nicht davon ausgehen darf, die meisten Leute wüssten bereits Bescheid über die haarsträubenden Dinge, die zur Zeit so ablaufen



Abschließend möchte ich euch noch die Sendung und den Artikel “Demokratie 2.0″ (Figaro, MDR) ans Herz legen:

Die junge Generation, die mit Internet und Digitaltechnik aufgewachsen ist, sieht immer mehr ihren Lebensraum bedroht. Nun nutzt sie die Möglichkeiten der digitalen Welt, sich zu vernetzen und für Freiheit und Offenheit in diesem Lebensraum zu kämpfen.
..weiterlesen/anhören..

Und noch etwas zum Nachdenken:

Mikroblogging, Makroblogging, soziale Netzwerke & mobiles Internet

Eben las ich bei BasicThinking vom Blogsterben, dessen Ursache angeblich ein Aussterben der Blogger sein soll

Au secours!
“Die Blogs sind schon wieder nicht tot!”

Eine amerikanische Studie will herausgefunden haben, dass junge Menschen, im Zuge der zunehmenden Nutzung des mobilen Internets, immer weniger bloggen und sich im Gegenzug eher den Sozialen Netzwerken und dem Mikroblogging zuwenden, was langfristig zum Niedergang der Blogosphäre führen würde.

Ich für meinen Teil benutze bisher zwar noch ausschließlich das stationäre Netz, bin also noch nicht der mobilen Revolution erlegen und werde es wohl auch nicht in absehbarer Zeit. (Was daran liegen mag, dass es mir einfach zu teuer ist, die Geräte dafür aber noch zu viel wenig können und ich keine Lust habe mir mein Internet durch UMTS-Anbieter oder Monopolisten wie Apple beschneiden und mich dabei wie eine Gans ausnehmen zu lassen)

Ich mache mir jedenfalls keine Sorgen, dass das gute alte Bloggen ausstirbt. Das ist doch eher ein selektiver Evolutionsprozess.. Leute, die wirklich was loswerden wollen, möchten das irgendwann nicht mehr in 140 Zeichen oder im jeweiligen Netzwerk tun, sondern sich der “großen” (kleinen) weiten Welt mitteilen. Die wird es immer geben und sie werden immer nachwachsen, denke ich.

Vielleicht muss man auch erst eine gewisse Reife erlangt haben, bis man auf dem Makroblogging-Geschmack gekommen ist… Ich glaube allerdings nicht, dass sich mobiles Internet, Mikroblogging, Soziale Netzwerke und Makroblogging ausschließen. Das ergänzt sich doch prima! Ich schreibe hier zum Beispiel erst seit etwa einem 3/4 Jahr, weil mir 140 Zeichen irgendwann einfach nicht mehr ausgereicht haben…


Noch ein kleiner Doku-Tipp:

Auf 3Sat gibt es eine interessante Reihe zum Thema “Leben im Netz – Wie die digitale Kultur unser Leben verändert”. Besonders die Dokumentation “Digital Natives – Eingeborene des Netzes” ist sehenswert! Darin geht es unter anderem auch um die Piratenpartei.

Digital Natives

Eine Generation, die Einsen & Nullen schon mit der Muttermilch aufgenommen hat.


Digital Natives sind die Eingeborenen des Netzes. Meist nach 1980 geboren, haben sie nie in einer Welt ohne Internet, Handys, Videospielen und all den anderen Werk- und Spielzeugen des digitalen Zeitalters gelebt. Was macht das digitale Zeitalter mit den Menschen?

Warum wir Netzneutralität brauchen…

…ist nicht unbedingt selbsterklärend, aber noch kann man sich darüber kostenlos, unzensiert & uneingeschränkt informieren:

Erstmal eine Definition:

Netzneutralität ist eine Bezeichnung für die neutrale Datenübermittlung im Internet. Sie bedeutet, dass Zugangsanbieter (access provider) Datenpakete von und an ihre Kunden unabhängig davon, woher diese stammen oder welche Anwendungen die Pakete generiert haben, unverändert und gleichberechtigt übertragen.

Der Elektrische Reporter widmet sich dem Thema in der Folge “Netzneutralität: Alle Bits sind gleich?”

“Gemeinsam sind wir stark!”

Jetzt die Petition für Netzneutralität mitzeichnen!


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