Tagesarchiv: 25. Februar 2010

„Lichtgeschwindigkeit“

Hier geht es nicht darum, wie sehr mich die unendlichen Weiten des Universums und Einstein’s Relativitätstheorie (bei der die Lichtgeschwindigkeit eine zentrale Rolle einnimmt) faszinieren…

Nein, es geht um die viel zu unbekannte, tägliche(!) Nachrichtenrevue von Dietmar Moews aus Sicht der Piraten, namens „Lichtgeschwindigkeit“.

Hiermit möchte ich dem Mann ein großes Lob aussprechen!
Als ich erstmals darauf gestoßen bin, war er gerade mal bei Folge 3, aber inzwischen hat er bereits über 200 Folgen produziert! Fleißig, fleißig Dietmar… Weiter so! 🙂

Ich finde „Lichtgeschwindigkeit“ irgendwie nett gemacht. Dietmar’s leicht verrückter und oft etwas planlos erscheinender, Nachrichtenüberblick kommt so schön persönlich rüber… Ihr könntet seine Arbeit honorieren, indem ihr seinen YouTube-Kanal abonniert und/oder euch zahlreich und regelmäßig die dort täglich hochgeladenen Videos anschaut (sind aber nicht immer nur Nachrichtenkommentare und nicht immer unbedingt sehenswert).

Die letzte Folge:

„Lichtgeschwindigkeit“ Nr. 227 vom 25.2.

Mich stört’s übrigens auch nicht, dass das Bild um 90° gedreht ist. 😉

„Quarks & Co“ über die Piraten

Da „Quarks & Co“ eine meiner Lieblings-Wissenschaftssendungen ist und ich sie schon seit ihrer ersten Ausstrahlung verfolge, freut es mich umso mehr, dass man sich auch dort mit der Piratenpartei befasst hat.

Die Piraten sind offensichtlich um einiges schneller und umfassender in der Realpolitik angekommen, als damals die Grünen. Woran das unter anderem liegen könnte, wird in dem Beitrag ziemlich treffend beschrieben:


(Ganze Sendung ansehen: „Die Macht des Internets“ vom 20.10.2009)

Wer die Anhörung zur Petition gegen Netzsperren mit Franziska Heine verpasst hat, kann sie sich hier ansehen.

„Wahlkampf im Netz“

Ranga Yogeshwar nimmt Obamas Online-Wahlkampf als Beispiel für eine gelungene Webkampagne, bei der über soziale Netzwerke Anhänger mobilisiert werden, so dass dadurch sowohl Politiker, als auch die politische Meinungsbildung, bis hin zur Wahlentscheidung, beeinflusst werden können. Man zieht die Bilanz, dass das Web 2.0 die perfekten Voraussetzungen für eine Mitmach-Politik bietet, bei der viele Nutzer ihre Inhalte mit einbringen können.

„Auch hierzulande wird sich rege beteiligt“

September 2009: Deutschland hat gewählt.

Die SPD auf historischem Tief..

Unter „Andere Parteien“ verbirgt sich ein kleiner Wahlsieger:
Die Piratenpartei ergattert aus dem Stand knapp 2% der Stimmen!

– Sie sind jung, computerbegeistert & für das freie Internet –

Kaum angetreten schlagen die Piraten alle anderen Parteien um Längen – im Internet…

Die Netzkampagnen der Internetausdrucker-Parteien: Ein Flopp

Im Vergleich zu den Piraten, sehen die etablierten Parteien im Internet echt alt aus. Und das, obwohl sie viel Geld in ihre Internetauftritte investiert haben, um uns auf Hochglanz polierte Seiten zu präsentieren, die einem suggerieren sollen, man könne dort wirklich aktiv mitwirken.

„Klassische Top-Down Kommunikation“ der Bundestagsparteien

All die Communities, Blogs, Mitmachportale, Aktionsplattformen, Foren und Twitteraccounts von CDU, CSU, SPD, FDP, Linken & Grünen, können jedoch nicht über die Tatsache hinweg täuschen, dass man bei den etablierten Parteien nicht den Kern der Kampagne mitgestalten kann – das Wahlprogramm.

„Anders bei der Piratenpartei…“

„Mitmachen über’s Netz bedeutet hier auch mitbestimmen über den Weg der Partei.“ ..und genau das ist der Punkt! Ich glaube, das war wohl einer der Hauptgründe, weshalb ich mich entschlossen habe Pirat zu werden.

Die Piraten-Themen wurden lange sträflich vernachlässigt

Die Themen, für die die Piratenpartei steht, wurden viel zu lange nicht Ernst genommen. Es ist an der Zeit, dass sich das ändert! Ich habe das Gefühl, die Piraten haben einen Prozess ins Rollen gebracht, der sich so schnell nicht mehr stoppen lassen wird. Ihr Einfluss wird immer größer und ihr Wort wird immer häufiger gehört, wie zum Beispiel der allseits beliebte hessische Ministerpräsident Robert Kotz – pardon: Koch – oder unsere (nicht mehr ganz so) neue Familienministerin Kristina Schröder (geb. Köhler) gezeigt haben. [ZDNet fasst beides zusammen]

„Nie zuvor wurden wir Bürger so sehr durchleutet, wie heute“

In einer weiteren Sendung widmet sich Quarks & Co dem Thema Vorratsdatenspeicherung:


(Ganze Sendung ansehen: „Die Waffen der Terror-Fahnder“ vom 12.02.2008)

Auf Wiedersehen, Herr Westerwelle!

Christian Springer (aka Fonsi) hat die richtigen Worte für unseren überheblichen, arroganten, polemischen und unwürdigen Vize-Bundeskanzler Guido Westerwelle gefunden…

Sie benutzen die Ärmsten der Ärmsten für ihre Propaganda!

HartzIV ist ihnen egal, sie müssen nur mit der FDP aus diesem Umfrageloch raus.
Wer ist denn der nächste gegen den sie die Menschen aufhetzen?

Herr Westerwelle, vielleicht hören sie’s, vielleicht auch nicht…
Aber sie sind Vizebundeskanzler!
Ich möchte, dass das jemand ist, der verantwortungsbewusst, vielleicht menschlich ist..
Sie sind beides nicht!

Gehen sie!
Wir alle kommen ohne sie gut zurecht.

Herr Westerwelle, auf Wiedersehen!“

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.