„Quarks & Co“ über die Piraten

Da „Quarks & Co“ eine meiner Lieblings-Wissenschaftssendungen ist und ich sie schon seit ihrer ersten Ausstrahlung verfolge, freut es mich umso mehr, dass man sich auch dort mit der Piratenpartei befasst hat.

Die Piraten sind offensichtlich um einiges schneller und umfassender in der Realpolitik angekommen, als damals die Grünen. Woran das unter anderem liegen könnte, wird in dem Beitrag ziemlich treffend beschrieben:


(Ganze Sendung ansehen: „Die Macht des Internets“ vom 20.10.2009)

Wer die Anhörung zur Petition gegen Netzsperren mit Franziska Heine verpasst hat, kann sie sich hier ansehen.

„Wahlkampf im Netz“

Ranga Yogeshwar nimmt Obamas Online-Wahlkampf als Beispiel für eine gelungene Webkampagne, bei der über soziale Netzwerke Anhänger mobilisiert werden, so dass dadurch sowohl Politiker, als auch die politische Meinungsbildung, bis hin zur Wahlentscheidung, beeinflusst werden können. Man zieht die Bilanz, dass das Web 2.0 die perfekten Voraussetzungen für eine Mitmach-Politik bietet, bei der viele Nutzer ihre Inhalte mit einbringen können.

„Auch hierzulande wird sich rege beteiligt“

September 2009: Deutschland hat gewählt.

Die SPD auf historischem Tief..

Unter „Andere Parteien“ verbirgt sich ein kleiner Wahlsieger:
Die Piratenpartei ergattert aus dem Stand knapp 2% der Stimmen!

– Sie sind jung, computerbegeistert & für das freie Internet –

Kaum angetreten schlagen die Piraten alle anderen Parteien um Längen – im Internet…

Die Netzkampagnen der Internetausdrucker-Parteien: Ein Flopp

Im Vergleich zu den Piraten, sehen die etablierten Parteien im Internet echt alt aus. Und das, obwohl sie viel Geld in ihre Internetauftritte investiert haben, um uns auf Hochglanz polierte Seiten zu präsentieren, die einem suggerieren sollen, man könne dort wirklich aktiv mitwirken.

„Klassische Top-Down Kommunikation“ der Bundestagsparteien

All die Communities, Blogs, Mitmachportale, Aktionsplattformen, Foren und Twitteraccounts von CDU, CSU, SPD, FDP, Linken & Grünen, können jedoch nicht über die Tatsache hinweg täuschen, dass man bei den etablierten Parteien nicht den Kern der Kampagne mitgestalten kann – das Wahlprogramm.

„Anders bei der Piratenpartei…“

„Mitmachen über’s Netz bedeutet hier auch mitbestimmen über den Weg der Partei.“ ..und genau das ist der Punkt! Ich glaube, das war wohl einer der Hauptgründe, weshalb ich mich entschlossen habe Pirat zu werden.

Die Piraten-Themen wurden lange sträflich vernachlässigt

Die Themen, für die die Piratenpartei steht, wurden viel zu lange nicht Ernst genommen. Es ist an der Zeit, dass sich das ändert! Ich habe das Gefühl, die Piraten haben einen Prozess ins Rollen gebracht, der sich so schnell nicht mehr stoppen lassen wird. Ihr Einfluss wird immer größer und ihr Wort wird immer häufiger gehört, wie zum Beispiel der allseits beliebte hessische Ministerpräsident Robert Kotz – pardon: Koch – oder unsere (nicht mehr ganz so) neue Familienministerin Kristina Schröder (geb. Köhler) gezeigt haben. [ZDNet fasst beides zusammen]

„Nie zuvor wurden wir Bürger so sehr durchleutet, wie heute“

In einer weiteren Sendung widmet sich Quarks & Co dem Thema Vorratsdatenspeicherung:


(Ganze Sendung ansehen: „Die Waffen der Terror-Fahnder“ vom 12.02.2008)

2 Antworten zu “„Quarks & Co“ über die Piraten

  1. Vielen Dank für diese beiden Filmtipps!

  2. Na ja, die Idee fasziniert mich schon. Was mich allerdings stört ist das dieser SPD Abgeordnete, der Kinderpornobilder auf seinem Handy hatte, da mit macht.
    So einer stösst mich ab.

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