Wie kreativ ich doch bin…

Folgendes Bild ist während eines akuten Langeweile-Anfalls auf der Arbeit entstanden.😉

Weil mir unendlich langweilig war, habe ich einfach mal eine liegende Acht gezeichnet und darauf dann den Rest dieses Kunstwerks aufgebaut…

Interpretiert es wie ihr mögt... Dafür finden sich darin ja genügend Motive.

Schreibt doch einfach mal eure Bildinterpratation als Kommentar, wenn ihr mögt. Würde mich interessieren, was ihr darin seht.🙂

13 Antworten zu “Wie kreativ ich doch bin…

  1. Dante?

  2. Eine hübsche Blumenwiese welche uns das Anliegen zum Erhalt unserer Umwelt näher bringt und ans Herzen legt.

  3. Der Künstler läßt uns in seine reiche innere Welt hineinblicken, geprägt von dynamischen Linien, offenen Wegen und sogar der Welt selbst. Nach außen hin aber stößt der Künstler an seine oder eine Grenze, hier dargestellt durch die harte Trennlinie. Die ballonartig aufgeblähte Kopf betont den Charakter des „innerlichen Über-REichtums“, der nicht nach außen gelangen darf oder kann. Die Außenwelt ist öd und leer. Dabei verzagt das Bild-Ego nicht: freundlich dreinblickende Augen, ein reger Geister (3. Auge) und organische Mundformen lassen ein gesundes Verhältnis zu Humor und Körperlichem vermuten. Alles in allem mutet der doppelspitzige lachende Kopf etwas clownesk an. Es könnte sich also auch um einen „Narren“ handeln -die Figur in der Gesellschaft schlechthin, die als einziges ehrlich sein darf ohne ihr dafür etwa der Kopf abgeschlagen würde. Was denken Sie?
    Lieben Gruß -auch ich hatte grad Langeweile ;-P

  4. ich weiß nicht… mir macht es irgendwie angst!
    und das nicht nur wegen der ausgeprägten adern in den augen, welche wahrscheinlich durch übermüdung endstanden sind, wodurch die gestalt zu allem fähig ist, sondern auch wegen der detailverliebtheit in diesem bild, welche schon von sehr viel langeweile während der arbeitszeit zeugt. was wird erst passieren, wenn der künstler die fratze der langeweile nicht mehr nur mit dem stift, sondern mit der axt in die welt bringen will?

    ich geh mir jetzt ne axt kaufen!

  5. interessant sind übrigens auch die teufelshörner, die als straßen ausgebildet sind…. fährst du nicht gerne auto?

    • Gut erkannt. Das mit den Teufelshörnern ist mir erst nachher aufgefallen… Das meiste wurde sowieso unbedacht da reingekritzelt. Interessant zu sehen, was man da so alles hinein interpretieren kann.

      Eigentlich fahre ich schon gerne Auto, ich besitze bloß keins. Aber ich sehe das schon sehr kritisch und fahre meistens mit dem Fahrrad und ÖPNV.

  6. zeit zu sprechen oder zeit, wegzusegeln? entscheidet der mund sich noch nicht …
    die weiten gradlinigen gehirnhälften sausen an der welt vorbei, das kinn-mandala hält fest.

    wenn das heimliche auge gottes an der nasenwurzel nicht so fixierte mitte wäre …

  7. Der „unendliche Blick“ springt zentral ins Auge mit einer kräftigen, zangenartigen, liegenden Acht. In der Pupille funkeln Sterne – man hält das Unmögliche für möglich. Was jedoch zeitweilig auch an den Nerven zehrt: die Augen sind überreizt und aufs äusserste gespannt.

    Gottes Odem wird durch die pyramidenförmige Nase ausgesogen – was auf vergangene Inkarnationen als Ägypter, möglicherweise sogar Pharao hindeuten dürfte. Das wird auch durch das kleine Sonnensymbol auf dem dritten Auge unterstrichen, das relativ mickrig daherkommt. Der Blick der liegenden Acht ist gigantisch, das dritte Auge muss erst noch entwickelt werden, obwohl es schon ein wenig geöffnet erscheint. Augenbrauen sind entspannt, jedoch klar umrissen. Der Künstler weiss um seinen Ausdruck und zeigt sich für gewöhnlich gerne wie er ist.

    Linke und rechte Gehirnhälfte muten wie Strassen ins Endlose an. Der Geist rast auf der Autobahn des Lebens dahin. Mit der linken Gehirnhälfte wird die Umwelt befahren, die rechte schiesst in die Abgründe der Inspiration. Die Weltkugel auf dem Kopf zeugt von einem Geist, der rege am Geschehen der Welt Anteil nimmt, wobei das nicht zur Last zu fallen scheint. Mit dem Herzen des schwarzen Kontinents fühlt sich der Künstler sehr verbunden. Es heisst, dass dort ursprünglich der Garten Eden war. Vielleicht ein unbewusstes Sehnen des Zeichners, in den Schoss der Göttlichkeit zurückzukehren?

    Die Ohren sind weit offen. Was gehört wird, wird unverzüglich vom Denken verarbeitet und „tropfenförmig bewässert“.

    Es scheint, als hätte die Figur drei Münder. Der mittlere gleicht einem Ozean mit zwei Schiffen. Was ist der Ozean? Es ist das Ganze. Was sind die Schiffe? Es ist die Dualität, insbesondere der Worte, die immer nur in schwarz und weiss über die Ozean-Lippen zu kommen vermögen. Die Münder links und rechts sind nach aussen gerichtet. Ein sehr kommunikativer Künstler, der sich gerne mitteilt. Ein geselliger Mensch, mit einer femininen Seite, jedoch auch, wenn nötig, spitzer Zunge. Die beiden Münder werden vom Kinn zusammengefasst. Das Kinn steht für Durchsetzungskraft. Man weiss sich also durchaus zu behaupten. Diese Durchsetzungskraft trägt der Künstler gleichsam wie ein Schmuckstück vor sich her.

    Der Hals jedoch verengt sich jedoch in Richtung Herz drastisch. Der Kopf wirkt aufgebläht wie ein Ballon. Es scheint, als würde der Zugang zum Herz abgeschnürt. Die Energie ist blockiert, gleichwohl der Kopf recht rund und ausgeglichen erscheint.

    Als Ausgleich würde es gut tun, die Augen für kurze Zeit nach innen zu richten, in Stille und Schweigen. Dann könnte der Hals sich weiten. Spielen, Natur, Schlaf, Nichtstun sind die Zauberworte. Man ist versucht, mit einer Nadel in den Ballon zu picksen, was aber die Gefahr völliger Erschlaffung in sich birgt.

    Alles in allem: ein ausdrucksstarkes Kunstwerk, das fast schon Richtung Outsider-Art geht.

    Barbara

  8. (Als“ was arbeitest du denn?

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