Ode an #Wulff – Du hast uns die Augen geöffnet!

Ein Freund schrieb soeben:

Habe gerade eine seltsame Erfahrung gemacht:

Ich musste mich erklären und habe mich plötzlich peinlichst gefragt, ob ich dabei so klinge wie Wulff…

Was für ein genialer, gerissener Präsident – indem er sich als abschreckendes Beispiel inszenierte, ist alles bei mir wieder da:
Mein Gewissen und der Wunsch, stets seriös, nachvollziehbar, ernsthaft, faktenorientiert, wahrhaftig zu sein.

Wulff, danke! Du gabst uns unsere Rechtschaffenheit zurück!
Du hast uns gezeigt, wie wichtig diese Werte sind!
Wulff, meine moralische Katharsis.
Mein Präsident!

Das komplette Wulff-Interview zum Fremdschämen als Audio

Unglaublich! (Netzpolitik-Mirror)

Sperrfrist
? ;)

Georg Schramm for President!

..und das ist keine Satire. Ich meine das ernst!


(via)

Er bringt alles mit, was man für das Amt des Bundespräsidenten braucht:

„Georg Schramm verfügt über die nötige Macht der Sprache, um ein Amt, das vom Wort lebt, auszufüllen, und hat bereits vielfach sein kritisches Denken zu politischen Prozessen unter Beweis gestellt. Er könnte dem Amt die nötige Würde zurückgeben“

Mich beeindruckt vor allem seine Fähigkeit die bitteren Wahrheiten auszusprechen die wir so gerne verdrängen würden, Zusammenhänge verständlich vor Augen zu führen und sich ausdauernd auch noch über die drändendsten Probleme und Verfehlungen unserer Zeit zu empören, bei denen viele Menschen bereits resigniert haben.

Natürlich nur, falls Christian Wulff endlich zurücktritt.

Hier eine Auswahl der drei, meiner Meinung nach, besten Darbietungen seiner Redekunst:

Systematische Volksverdummung:

Abrechnung mit den Eliten (Hintergrund)

Georg Schramm Privat:

Über den Wandel..

Pünktlich, genau einen Monat nach meinem letzten Post, kribbelt es mir in den Fingern und ich möchte mich einfach mal wieder hier mitteilen.
Erwartet nichts: Nur ein wenig Blabla, ohne besonderen Tiefgang, aber dafür gibt’s am Ende schöne Videos zur Belohnung! ;)

Ja, das sind schon krasse Zeiten für Piraten. Man bekommt das Gefühl, dass sich in der politischen Landschaft jetzt endlich mal wieder etwas bewegt.

Es begann vor etwa einem Monat, als die ersten Prognosen die Berliner Piraten nahe der 5%-Hürde sahen. Was daraufhin folgte war ein bisher beispielloser Hype, der bis heute anhält und wohl so schnell auch nicht wieder abebben wird.

Es scheint, als würde das Piraten-Schiff, mit Rückenwind getrieben von einem Orkan positiver Berichterstattung, jetzt erst so richtig an Fahrt aufnehmen.
[Bitte verzeiht mir die nautische Metapher..]

Der viel zitierte Ausspruch von Mahatma Gandhi, hat sich offenbar mal wieder bewahrheitet:

„Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“

Die erste Phase (Ignorieren) hat die Piratenpartei inzwischen definitiv überwunden:
Spätestens seit dem überragenden Wahlerfolg in Berlin hat fast jeder Bundesbürger die Piraten zumindest wahrgenommen, oder hat ein (nicht immer mit der Realität übereinstimmendes) Bild vor Augen, wofür sie stehen.

Die zweite Phase (Belächeln) ist auch so gut wie abgeschlossen:
Im Zuge der hochfrequenten, oft sogar informativen und wahrheitsgemäßen Berichterstattung, beginnen sich immer mehr Menschen ernsthaft mit dem „Phänomen Piratenpartei“ auseinander zu setzen – nicht zuletzt „die Medien“ und deren Redakteure. Positive Rückkopplung.

Die dritte Phase (Bekämpfen) hat meiner Meinung nach noch gar nicht richtig begonnen:
An polemische Äußerungen, Warnungen, breit gestreute Fehlinformationen und gezielte Diffamierung müssen wir uns leider gewöhnen. Bisher wurde die Piratenpartei noch nicht Opfer richtig fieser Kampagnen (obwohl es da ausreichend Sprengstoff gäbe) – Da hilft nur Daumen drücken und sich auf was gefasst machen.

In der vierten Phase (Gewinnen) können sich die Piraten jetzt erstmal noch eine Zeit lang sonnen:
Die mediale Aufmerksamkeit ist auf Rekordniveau, die Mitgliederzahl explodiert und allmählich steigt die Akzeptanz. Nun gilt es das beste daraus zu machen und die Chancen zu Nutzen, die sich einem bieten! Es gibt noch viele Hürden zu überwinden.

Wir haben noch längst nicht gewonnen. Man muss bei jedem einzelnen ansetzen, um einen breiten gesellschaftlichen Paradigmenwechsel in Gang zu setzen – angefangen bei Freunden, Bekannten und Verwandten.

Ich kann und will hier gar nicht zu sehr ins Detail gehen, denn die Themen, Probleme und Fragestellungen sind einfach zu vielfältig und komplex, um sie hier einzeln abzuhandeln.

Übrig bleibt nur eine Lebenseinstellung, die es verständlich zu machen und zu verbreiten gilt:

Wenn man an all die Scheiße denkt, die in dieser Welt und in diesem Land abläuft, wird einem ganz schwindelig. Doch das Gefühl der Ohnmacht darf nicht gewinnen, sonst verlieren wir alle.

Zukunftsorientierte, denkende und aufmerksame Menschen haben eigentlich keine andere Wahl mehr, als mit anzupacken und gemeinsam dafür zu sorgen, dass diese Welt nicht vor die Hunde geht.

Es geht hier nicht um uns oder irgendeine Partei: Es geht um die Zukunft kommender Generationen und WIR sind die Weichensteller – Wir sind die mit den Fragen!

Apropos Fragen.. Erwin Pelzig hat bei „Neues aus der Anstalt“ schon ein paar ganz wichtige gestellt:

Alexander Lehmann hat sich mit der Frage beschäftigt, wie die Gesellschaft auf den 11. September reagiert hat:

Harald Lesch mit einem Kommentar über das perfekte Verbrechen, der sich gewaschen hat:

„Ich halte große Teile der internationalen Finanzwelt für verbrecherisch. Was da passiert halte ich für ein Verbrechen. [..] Dass einige Wenige sich auf Kosten der Allgemeinheit bereichern – und zwar so weit bereichern, dass sie gar nicht mehr wissen wohin mit dem ganzen Geld – das halte ich für ein Kapitalverbrechen. [..] Das halte ich für das perfekte Verbrechen. [..] Strukturen, die sich aufgebaut haben, die nichts anderes machen als nur Geld zu vermehren. [..] Da wird Geld aus dem Nichts heraus erzeugt. [..] Das ist möglicherweise die Realisierung des perfekten Verbrechens. [..] Vielleicht könnte das im Übrigen auch ein Anlass sein für Außerirdische mal hier vorbeizukommen. Die kommen vielleicht nur dann, wenn auf einem Planeten eine bestimmte Menge von Menschen das Verfahren entdeckt hat: Nämlich die Allgemeinheit maximal zu bescheißen.“


Achja, ich habe mich übrigens bei Facebook dauerhaft gelöscht. Trotzdem gibt es noch ein Zombie-Profil dem man Nachrichten schreiben und Einladungen schicken kann – Dreckskonzern! Ich vermisse nichts und schreibe inzwischen schon mehr bei Google+, als ich twittere. Nicht, weil ich so naiv bin und Google toll finde, sondern einfach weil G+ so einen Spaß macht.

Man muss halt immer im Hinterkopf behalten, dass man das Produkt ist was verkauft wird..

“If you are not paying for it, you’re not the customer; you’re the product being sold.”

Und was haltet ihr eigentlich von Klout?

„Stoppt den Pseudonymterrorismus!“ – Klarnamen machen frei..

Nun hat es auch mich erwischt. Google+ ist aufgefallen, dass mein vorher dort verwendeter Name „Edward Eddy Twitgeridoo“ nicht mit ihrer Namensrichtlinie in Einklang zu bringen ist und hat mich aufgefordert ihn diesbezüglich anzupassen, was ich (zunächst eher halbherzig zu „Eddy Twitgeridoo Edwards“) dann auch tat, woraufhin folgende Meldung erschien:

Ihr Profil wird überprüft
Vielen Dank, dass Sie Ihr Profil zur Prüfung gesendet haben. Ihr Profil wird erneut geprüft, um festzustellen, ob es unserer Namensrichtlinie entspricht. Prüfungen erfolgen in der Regel innerhalb weniger Tage. In der Zwischenzeit haben Sie vollständigen Zugriff auf Google+ und alle anderen Google-Dienste.Wenn die Prüfung erfolgreich abgeschlossen wurde, wird diese Meldung angezeigt und Sie können Google+ weiterhin nutzen. Andernfalls werden Sie informiert, dass die Prüfung nicht erfolgreich war, und Sie erhalten weitere Anweisungen.Uns ist bewusst, dass Google+ und die aktuellen Namensrichtlinie nicht von jedem befürwortet wird. Falls Sie Google+ nicht mehr nutzen möchten, kopieren Sie Ihre Google+ Daten. Klicknen Sie dann hier, um Google+ zu deaktiviren.

[Bis auf die Hervorhebungen ist das der Originaltext, inklusive Vertipper/Rechtschreibfehler]

Nach einer kurzen Phase der Resignation sah ich den Fehler jedoch ein, da ich nach mehrfacher Lektüre dieses Textes (mit Fehlern, die ich solch einem Unternehmen wirklich nicht zugetraut hätte) ein wenig Mitleid mit den Mitarbeiten bekam, dessen wertvolle Arbeitskraft mit so niederen Aufgaben wie der Pseudonymbekämpfung gebunden war. Da ich des Weiteren annehmen musste, dass „weiteren Anweisungen“ Googles Folge zu leisten ist, habe ich meinen Namen noch mal geändert und habe meinen Sinneswandel inzwischen komplett abgeschlossen. Deshalb möchte ich auch auf diesem Wege noch einmal von ganzem Herzen um Verzeihung bitten:

Hiermit entschuldige ich mich ausdrücklich dafür die Namensrichtlinie bewusst ignoriert zu haben und gebe nun feierlich meine wahre Identität preis!

Google hat mich dann doch überzeugt.

Es kann einfach nicht angehen, dass jeder Dahergesurfte im Web mit einer gefälschten Identität – womöglich gar mehreren – anonym herumkaspern darf!

Stoppt den Pseudonymterrorismus und lasst dieses wundervolle Unternehmen endlich in Ruhe arbeiten!

Liebe Grüße,
euer Bernd

Wir wollen mehr Demokratie wagen.

„Was nur ist seit 1969 eigentlich schief gegangen?“

 

Aus der Regierungserklärung Willy Brandts vom 28.10.1969:

„Wir wollen mehr Demokratie wagen. Wir werden unsere Arbeitsweise öffnen und dem kritischen Bedürfnis nach Information Genüge tun. Wir werden darauf hinwirken, daß durch Anhörungen im Bundestag, durch ständige Fühlungnahme mit den repräsentativen Gruppen unseres Volkes und durch eine umfassende Unterrichtung über die Regierungspolitik jeder Bürger die Möglichkeit erhält, an der Reform von Staat und Gesellschaft mitzuwirken. (…)

Wenn wir leisten wollen, was geleistet werden muß, brauchen wir alle aktiven Kräfte unserer Gesellschaft. Eine Gesellschaft, die allen weltanschaulichen und religiösen Überzeugungen offen sein will, ist auf ethische Impulse angewiesen, die sich im solidarischen Dienst am Nächsten beweisen. Es kann nicht darum gehen, lediglich hinzunehmen, was durch die Kirchen für die Familie, in der Jugendarbeit oder auf dem Sektor der Bildung geleistet wird. Wir sehen die gemeinsamen Aufgaben, besonders, wo Alte, Kranke, körperlich oder geistig Behinderte in ihrer Not nicht nur materielle Unterstützung, sondern auch menschliche Solidarität brauchen. (…)

Der permanente wirtschaftliche und soziale Wandel ist eine Herausforderung an uns alle. Er kann ohne die Initiative des einzelnen nicht gemeistert werden. Die Eigeninitiative braucht jedoch die Unterstützung der Politik. Wir dürfen keine Gesellschaft der verkümmerten Talente werden. Jeder muß seine Fähigkeiten entwickeln können. Die betroffenen Menschen dürfen nicht einfach ihrem Schicksal überlassen werden. (…)

Das Ziel ist die Erziehung eines kritischen, urteilsfähigen Bürgers, der imstande ist, durch einen permanenten Lernprozeß die Bedingungen seiner sozialen Existenz zu erkennen und sich ihnen entsprechend zu verhalten. Die Schule der Nation ist die Schule. (…)

Die finanziellen Mittel für die Bildungspolitik müssen in den nächsten Jahren entsprechend gesteigert werden. Die Bundesregierung wird sich von der Erkenntnis leiten lassen, daß der zentrale Auftrag des Grundgesetzes, allen Bürgern gleiche Chancen zu geben, noch nicht annähernd erfüllt wurde. Die Bildungsplanung muß entscheidend dazu beitragen, die soziale Demokratie zu verwirklichen. (…)

Die Regierung kann in der Demokratie nur erfolgreich wirken, wenn sie getragen wird vom demokratischen Engagement der Bürger. Wir haben so wenig Bedarf an blinder Zustimmung, wie unser Volk Bedarf hat an gespreizter Würde und hoheitsvoller Distanz. Wir suchen keine Bewunderer; wir brauchen Menschen, die kritisch mitdenken, mitentscheiden und mitverantworten.

Das Selbstbewußtsein dieser Regierung wird sich als Toleranz zu erkennen geben. Sie wird daher auch jene Solidarität zu schätzen wissen, die sich in Kritik äußert. Wir sind keine Erwählten; wir sind Gewählte. Deshalb suchen wir das Gespräch mit allen, die sich um diese Demokratie mühen.“

Imagine!

Auch wenn 42 Jahre danach noch keiner der Punkte erfüllt wurde:
Es noch nicht zu spät..

Bitte verbreitet den Text weiter, in welcher Form auch immer.

Warum Politik NICHTS in „sozialen“ Netzwerken verloren hat..

Dass politische Themen in (so called) Social Networks überhaupt nichts zu suchen haben, führt uns folgende Konversation eindrucksvoll vor Augen:

Simon J. via Piratenpartei
Wofür steht die Piratenpartei? Hier gibt es eine Zusammenfassung der wichtigsten Ziele:
Unsere Ziele | Piratenpartei Deutschland
Alfred E. Neumann
politik im social network geht gar nicht…
Simon J.
Dann ignoriers einfach. Und wähl weiter deine SPD/CDU/whatever…
Alfred E. Neumann
Gaaaaanz ruhig Simon… gaaaanz ruhig… Was ich wähle tut nix zur Sache… und meine Meinung zur posterei von Parteien steht… is mir egal ob Schwarz, Rot, Grün Gelb, Braun… hat hier nichts verloren… SRY
Simon J.
Wieso hat das hier nix verloren?
Alfred E. Neumann
Ich sollte noch mal ausdrücklich hinzufügen, dass dies meine persönliche Meinung ist… ich finde in einem social networl hat Politik nichts verloren… und nu is gut… wollte hier nicht diskutieren, sondern meine freie Meinung äußern… und sei nicht immer so angepisst wie ne pussy, ist ja nichts persönliches… ;o)
Simon J.
Und nur weil ich die Ziele der Piratenpartei hier poste, heißt das nicht das ich alle dazu überreden will, die auch zu wählen. Aber es wäre ja mal schön wenn sich diverse Menschen kritisch mit der Materie auseinandersetzen anstatt ihre Halbwahrheiten oder Stammtischparolen zu verbreiten. Gerade in Bezug auf die Piratenpartei kommen immer Sprüche a la „Die sind ja auch nur für ihre Internetsachen.“ Das stimmt so nicht und es geht mir auf den Geist wenn Leute das behaupten.
Anne P.
Wer denkt, Politik im Sozial Network geht gar nicht, dem empfehle ich folgende Lektüre: http://de.wikipedia.org/wiki/Revolution_in_%C3%84gypten_2011
Simon J.
Außerdem ist das meine Pinnwand auf der ich posten kann was mir beliebt. Das hat auch nix mit Pussy zu tun, weil ich MEINE Meinung vertrete. Es gibt eine Menge anderen Scheiss der hier nix zu suchen hat. Aber gut, was brauchen wir auch politische Bildung in diesem Land? So lang das Stimmvieh ihr Kreuz an der richtigen Stelle macht, ne?
Simon J.
Danke, Anne! :)
Nino H.
findet das putzig: http://www.youtube.com/watch?v=06ONLroLrA4
Alfred E. Neumann
Simon – ich will hier keinen Streit vom Zaun brechen… über getippe schon mal gar nicht… Mit der Materie auseinandersetzen mache ich (denke ich) im höchsten Maße… Ich persönlich finde einfach nur, dass man schlecht im Netzwerk diskutieren kann und deshalb ein solcher post nichts in einem solchen network zu suchen hat… wenn du da anderer Meinung bist ist das doch ok… ich verbiete dir es doch gar nicht mann… es ist halt nur meine Meinung… mein Gott! Und ein wenig lockerheit täte dir auch ganz gut… hab dich in keiner weise angegriffen… Ach ja…deine Pinwand ist dein Blog, aber er ist für jeden bei den „neusten Meldungen“ zu verfolgen und nicht zu überlesen… also nicht ganz privat… gell? So, ich bin raus… Was ne Welle… @ Anne: Lese ich mir gleich mal durch… THX
Simon J.
Lockerheit? Empfiehlt mir jemand der meinen Post kommentiert anstatt ihn einfach zu ignorieren, weil er für dich scheinbar nicht relevant ist. Deine Einstellung, dass Politik hier nix zu suchen hat, finde ich allerdings mehr als weltfremd. Politik findet täglich überall (TV, Zeitung, …) statt, betrifft jeden Bürger dieses Landes und hat insofern auch hier seine Berechtigung. Nur weil du dich informierst, heißt das nicht gleich, dass das alle tun. Ich will auch keinen Streit vom Zaun brechen. Wenn dich der Kram stört, den ich poste, gibts die Möglichkeit es auszublenden, mich zu ignorieren oder als Freund aus deiner Liste zu entfernen. Aber mir dumm zu kommen, weil ich hier meine Meinung vertrete und mich als Pussy zu bezeichnen, kannste dir sparen.
Alfred E. Neumann
Ääääähm… Ok… Nee, super Beispiel bezüglich der revolutionen in Ägypten, Tunesien etc… Ich denke wir sind weit von solchen verhältnissen entfernt… immerhin haben wir keine Zensur gegenüber diesen Ländern…
Lars P.
Und doch ist es ein tolles Beispiel, warum Politik auch in sozialen Netzwerken stattfinden sollte…
Alfred E. Neumann
Natürlich! Wenn keine andere Kommunikationsmöglichkeit gegeben ist…
Simon J.
Weit entfernt? Erinnerst du dich nach an die Ursel von der Leyen? Die hatte da mal so ein Sperrgesetz. Und das kramt die rot grüne Regierung in NRW gerad mal wieder hervor. Diesmal gehts halt nicht um Kinderporn sondern um ausländische Glücksspielseiten. Liest du mal http://www.heise.de/newsticker/meldung/Diskussion-ueber-praeventive-Websperren-gegen-Gluecksspielanbieter-in-NRW-1251177.html
Alfred E. Neumann
Einigen wir uns darauf Simon, dass ich es ignoriere und entschuldige mich für das unflätige Wort „Pussy“… ich dachte wir kennen uns doch was länger und wusste nicht, dass du davon derart angepisst bist… Löschen aus der Freundesliste… Komm Junge, was geht? Ist doch nur Regen draußen! Jeder hat seine Meinung und gut ist… ich bin raus… wird mir zu heftig…
Alfred E. Neumann
Thx, lese ich gleich mal durch… over and out… CU
Simon J.
Noch ein interessanter Link zur Zensur des Internets in Europa (am Beispiel der Türkei): http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/665647/Google-und-Facebook-fallen-tuerkischer-Zensur-zum-Opfer
Alfred E. Neumann
hmmm… Europa??? Naja… aber ja, Zensur ist im allg. Scheisse. Aber ich mache mir keine sorgen über die freie Berichterstattung in unserem Land… sollte sich das ändern, dann werde ich da sicherlich sensibler…
Nora C.
Sehr lustig., Danke für diesen erheiternden Dialog. Habe mich köstlich amüsiert :-) Wie ist das eigentlichmit streiten im Social Network. Erlaubt oder nicht? (Aber nicht mit mir…bitte..)
Alfred E. Neumann
Dem ist nichts hinzuzufügen… hab mir das ganze eben auch noch mal durchgelesen und musste auch grinsen… „Das ist mein Förmchen“… ;o)
Jens S.
Ich finde aber die Zensur von Kinderpornografie im Netz richtig!
Alfred E. Neumann
…und alles andere gewaltverherrlichende wie snuff oder sonstiges.. krankes gehört nicht ins Netz…
Simon J.
Eine Zensur die nix taugt, bringt nix. Kinderpornographie war ein Feigenblatt der damaligen Diskussion. Die hätten das Geld der Sperrinfrastruktur mal lieber für mehr Personal und Material in den ensptrechenden Behörden ausgeben sollen. Eins ist klar, Kinderpornographie ist kein Problem was im Internet stattfindet sondern eines im häuslichen Bereich. Und wenns im Internet getauscht wird, dann in geschlossenen Gruppen, deren Sperrung nahezu unmöglich ist. Und löschen derartiger Inhalte ist immernoch wirkungsvoller als ein Sperrschild davor zu postieren. Weil dann brauchen wir bald keine Strafverfolgung mehr. Verfolgt gehören solche Leute und ins finsterste Loch geschmissen.
Jens S.
recht hast du. gelöscht find ich besser als zensiert
Simon J.
Was man auch mal sehen muss, ist das die Sperren unwirksam sind. Jeder halbwegs versierte Mensch kann sie umgehen. Für den Rest gibt es Schulungsmaterial auf Youtube welches in 27 Sekunden erklärt, was man tun muss. Technisch auf ganzer Linie verkackt. Typisch deutsch. Sollen die halt mal bei den Chinesen fragen, wie das funktioniert. An der Great Firewall of China wird alles was durchs Internet läuft gescannt. Da wird das Video gucken auf Youtube zum zeitaufwändigen Vergnügen.
Ich
Was meint ihr viel viele Leute hier heimlich schmunzelnd mitlesen und nur zu gerne bei so manch einem Beitrag auf den verhängnisvollen Button klicken würden..? ;) Standing Ovations gehen an Simon, für seine Geduld und die sachliche Aufklärung. Bin übrigens seit 2 Jahren in der Piratenpartei (mehr oder weniger) aktiv. Ja Alfred, diese Konversation ist echt ein schönes Beispiel, wieso Politik in „sozialen“ Netzwerken NICHTS – wirklich rein garnichts – verloren hat! ;)

(Namen geändert)

;)

Barcelona Manhunt – Police Brutality vs Peaceful Demonstrators

Sapere aude!

This must go viral:

Cruelty while attempting to stop the #SpanishRevolution by sweeping peaceful protesters out of the way. Now it’s growing even bigger than before and becomes international!

DOWNLOAD & SPREAD!


Something nice, after these shocking pictures:

„Let the SOL in!“

Georg Schramm unser

Georg Schramm unser, der du bist im Nirvana, nie vergessen werde dein Name; dein Reich komme; dein Wille geschehe, wie im Kleinen, so auch im Großen. Unser täglich Not zeig uns heute; und vergib uns unser Schweigen, wie auch wir weiter dein Wort verbreiten; und führe uns stets auf die Barrikaden, auf dass wir uns selbst erretten von dem Bösen. *




Georg Schramm beim Kleinkunstpreis Baden-Württemberg 2011

„Arschloch“, Aufhören“ oder „Sauerei“, das sind einige der Reaktionen auf den Auftritt von Georg Schramm im Europa-Park. Hintergrund: Der Kabarettist nimmt sich die CDU vor.

Wirklich ein denkwürdiger Auftritt..
Schön, dass es doch noch Menschen mit Rückgrat gibt!

Die Abrechnung – das Wichtigste transkribiert:

„Eine Regierung, mit allen, die da drin sitzen, die nicht in der Lage ist, einen Pflasterstein von einer Kastanie zu unterscheiden, hat nichts anderes verdient, als in den Orkus der Bedeutungslosigkeit – leider bei hoher Pension – gestoßen zu werden.“

„Der Zorn ist ein wesentliches Element menschlicher Zivilisation. [..] Selbst Päpste haben die Bedeutung des Zorns erkannt. [..] Gregor der Große im 6. oder 7. Jh – also man muss, um vernünftige Sätze von Päpsten zu finden schon tausende Jahre zurück gehen – der hat gesagt „Die Vernunft kann sich mir größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht.“ [..] Der Zorn, nicht.. Das ist es: Der Zorn ist etwas wertvolles. Hegen und pflegen. Thomas von Aquin, übrigens auch ein weitsichtiger Mensch, hat auch gesagt Zorn ist „Zivilisation par excellence“.“

„Leute wie Christian Wulff muss es schon im Mittelalter gegeben haben. Thomas von Aquin hat über Christian Wulff gesagt: „Die blasse Harmlosigkeit, die sich leider oft mit Erfolg für Sanftmut ausgibt, soll niemand für eine christliche Tugend halten!“.“

„Was ist heutzutage das Böse? – Herr Mappus? Nein. Die Bundesregierung? Haha, mein Gott, man muss sich das Böse doch als was Großes vorstellen.. Da können die’s doch schon mal nicht gewesen sein. So viel Ehre muss man dem Bösen geben.
Dieses traurige Duo Infernale, was die Reste der Bundesregierung darstellt.. Hier, Dings – Merkel, Westerwelle, dazu noch dieser bayerische Pausenclown. Nein, das sind vielleicht Mitesser des Bösen. Furunkel am Gesäß des Bösen, so könnte man es vielleicht sagen. Aber mehr nicht!
Was ist denn ein Furunkel wie Westerwelle? Wenn der reif ist – und der ist bald reif – ein reifer Furunkel platzt, gelb, und wird weggewischt. Und was ist danach? Hört ja nicht auf! Daneben sind doch schon die schwarzgelben Köpfchen von Brüderles, Niebeles, Lindnerles, können sie froh sein, dass nicht noch das Geschwür von Birgit Homburger dann auch noch dabei sein wird. Man könnte höchstens noch sagen, die Regierenden sind Handlanger des Bösen. Wenn man sieht, wie Angela Merkel sich vor der Atommafia – was soll man sagen..? – in den Staub geworfen hat / an den Hals / in den Hintern gekrochen ist – keine Ahnung, weiß nicht.. Gut, unappetitlich. Lassen wir das. Wollte auch gar nicht..
Ich hatte doch einen Zettel.. Ich wollte extra hinschreiben: „Nicht zu lange über das Gesindel reden!“ ["Es reicht"-Rufe aus dem Publikum] – Ja, ja. Sehen sie? Finde ich auch: Es reicht. Man muss über das Grundsätzliche reden. – Sie sind vergänglich! Und sie, als.. [wird nochmal unterbrochen] Ich halte mich nicht für wichtig, ich habe bloß die einzigartige Chance, mit Geld das ich auch noch von ihnen kriege, obwohl es gar nicht ihres ist, hier reden zu dürfen. Das ist der springende Punkt. So, und jetzt reden wir über das Wesentliche, gute Frau, das werden sie zwar auch nicht akzeptieren. Es geht darum: Was ist im Kern des Bösen? Was ist die Kernenergie des Bösen? – Die Habgier. Die Gier und die Habgier! Und da erzählen Leute aus ihrer Gesellschaftsclique [erneut Zwischenrufe] die erzählen uns, das durch die überbordende Gier Einzelner eine weltumspannende Finanzkrise entstanden ist. Das ist eine dreiste.. – ich kenne viele dreiste Lügen von Politikern, aber das ist die dreisteste. Es ist ein System sondergleichen! [..]
Von Warren Buffet gibts den legendären, den wunderbaren Satz – das ist der drittreichste Mann der Welt – der wurde mal gefragt „Wann ist jemand reich?“ und meinte „Wenn man beim Millionen zählen eine vergisst und merkts nicht.“. Und dieser Warren Buffet der hat einen ganz schlichten Satz gesagt und den schenke ich ihnen zum Abschied: „Natürlich ist das, was wir gerade erleben ein Klassenkampf. Und unsere Klasse, die Klasse der Reichen, die gewinnt.“ Und damit können sie auf die Toilette gehen.“


- via @bembel
- ein ähnlicher Blogpost

*inspired by: Tochterfirma irgendeiner Sekte

Wieso man verdächtig schnell gestreuten Entwarnungs(falsch)meldungen nicht trauen sollte..

Kaum machte sich heute Nachmittag Angst vor einem Super-GAU in Japan breit, kam auch schon die Entwarnung. – „Puh, aufatmen“ dachten sich viele und entsprechend schnell sprach sich die vermeintlich gute Neuigkeit herum. Doch viele vergaßen das Wichtigste: Den Urheber der frohen Botschaft.

Absender der heute erschreckend schnell verbreiteten Beschwichtigungsnachricht war der internationale Atomindustrieverband in London.

Die aktuelle Lage im japanischen AKW Fukushima beweist, dass man den notorischen Wahrheitsverdrehern der Atomindustrie niemals auch nur ein Wort glauben darf!

Schon vorhin, als die Meldung rumging, konnte ich mir kaum vorstellen, dass man so schnell schon Entwarnung geben kann und es war wirklich traurig mit anzusehen, wie viele Leute diese Falschmeldung bedenkenlos weitergegeben haben.

„Keine Sorge..“

Ist doch klar, dass die Atomlobby jetzt schnell versucht eine weltweite Diskussion über die, wie man gerade sieht: realen Gefahren der Kernenergie schon im Keim zu ersticken. Es ist unglaublich, dass die Atomlobby, sogar während der GAU noch gar nicht wirklich abgewendet ist, versucht ihre Technologie als sicher zu verkaufen.

Noch während ich diese Zeilen hier schreibe, wird meine natürliche Skepsis gegenüber der Atomlobby von den neuesten Nachrichten untermeuert und es wird klar, dass man überhaupt nicht von Entwarnung reden kann, sondern – ganz im Gegenteil – von einer Zuspitzung der Situation!

Die Fakten sprechen gegen die Darstellung, dass alles unter Kontrolle sei:

Erst heißt es, es hätte zu keiner Zeit eine Gefährdung für die Bevölkerung gegeben, dann wird in einem 3km-Radius evakuiert und danach soll man im Umkreis von 10km sein Haus nicht mehr verlassen.
Auf einmal gibt der Lobbyverband der Atomindustrie Entwarnung, was jeglicher Grundlage entbehrt, da die Lage nach wie vor sehr bedrohlich ist und im SWR erfährt man unterdessen, dass die Betreiber des AKW Fukushima nicht gerade vertrauenswürdig sind. Inzwischen sieht es so aus, als würde eine Kernschmelze kurz bevor stehen.

Der Kühlwasserstand sinkt weiter und der Druck im Reaktor steigt neuerdings.
Jetzt soll radioaktiver Dampf abgelassen werden, um eine Explosion zu verhindern. Ob es helfen wird?

Nur einen kleiner Ausschnitt der heute extrem unübersichtlichen Nachrichtenlandschaft, aber bezeichnend für den Versuch uns für dumm zu verkaufen.

Liveticker:

Livestreams:

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